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FOMO: Der Fluch der ewigen Optionen und wie wir uns befreien können



 

Hallo Ihr modernen Abenteurer und digitalen Entdecker!


Wann habt Ihr das letzte Mal Smartphones beiseitegelegt und festgestellt, dass Ihr nichts verpasst habt?

Wahrscheinlich als die Handys noch Tasten hatten, oder?


FOMO – die Angst, etwas zu verpassen – ist in unserer vernetzten Welt eine Epidemie geworden. Und manchmal scheint es, als ob alle außer Euch eingeladen sind zur Party

des Lebens.


Was ist FOMO überhaupt?


FOMO steht für "Fear of Missing Out", auf Deutsch: Es ist die nackte Panik irgendetwas Tolles zu verpassen.

Ja, es handelt sich um eine sehr reale Angst, die uns dazu bringt, Instagram stündlich zu aktualisieren, an Freitagen übermüdet auf der Arbeit zu erscheinen und auf jedes kleine Geräusch unseres Smartphones zu reagieren.


Hier kommt JOMO ins Spiel!


“Joy Of Missing Out”.

Dieser Begriff steht für das Gegenteil von FOMO: die Freude daran etwas zu verpassen.

Es geht darum, sich bewusst gegen das ständige Online-Sein und gegen die Teilnahme an jeder sozialen Aktivität zu entscheiden.

JOMO fördert ein Gefühl der Zufriedenheit mit dem, was man hat und wo man ist, und hilft dabei, den Moment zu genießen, anstatt sich ständig um das zu sorgen, was man

verpassen könnte.


Warum ist FOMO problematisch?


Entscheidungslähmung: Zu viele Optionen, zu wenig Zeit.

Die ständige Jagd nach dem "Besten" kann zu einer Entscheidungslähmung führen.


Qualität vs. Quantität: Indem Du Dich darauf konzentrierst nichts zu verpassen, könntest Du genau das verpassen, was wirklich wichtig ist.


Achtsamkeit: Mit einem Bein in der Tür zu einem Event und dem anderen schon beim nächsten, lässt wenig Raum für echte Interaktionen.


Der Dominoeffekt von FOMO


Die Angst etwas zu verpassen, kann sich wie ein Lauffeuer ausbreiten. Sie durchdringt unsere Entscheidungen, von Events, die wir besuchen bis hin zu Beziehungen, die wir pflegen. Der Dominoeffekt von FOMO kann zu Stress, Erschöpfung und im Extremfall

sogar zu Burnout führen.


Die psychologische Seite von FOMO


FOMO ist nicht nur ein soziales Phänomen, es ist auch ein psychologischer Zustand, der eng mit unserem Selbstwertgefühl und unserer Identität verknüpft ist. Wenn wir ständig das Gefühl haben nicht genug zu sein oder nicht genug zu tun, sind wir anfälliger für FOMO.


FOMO existiert also nicht im Vakuum. Unsere Gesellschaft legt großen Wert auf Produktivität, Konsum und soziale Vernetzung. Wir werden ständig daran erinnert, wie wichtig es ist, „dran zu bleiben“.

Aber mal ehrlich, wir sind keine Maschinen. Und selbst wenn wir es wären, würden Maschinen auch mal gewartet. Konstante Erreichbarkeit und das Verlangen immer aktuell zu sein, setzen uns unter enormen Druck.


Die Illusion der Hypervernetzung


Die Welt scheint durch soziale Medien und ständige Online-Präsenz kleiner zu werden. Alles ist nur einen Klick entfernt. Doch je mehr wir uns virtuell vernetzen, desto mehr entfremden wir uns von uns selbst.

Ist es das wert?

Oder wäre es nicht klüger, ab und zu Offline-Zeiten einzulegen, in denen Du Deine eigenen Bedürfnisse und Wünsche wiederentdeckst?


Der Selbstwert in der FOMO-Spirale


Wie bereits erwähnt, hängt FOMO stark mit unserem Selbstwertgefühl zusammen. Es mag paradox erscheinen, die ständige Sorge etwas zu verpassen, lässt uns oft vergessen, was wir bereits haben. Unsere Erfolge, unsere Beziehungen, unser Wohlbefinden – all das rückt in den Hintergrund, wenn wir uns auf das konzentrieren, was uns angeblich fehlt.


Die Kraft der Entschleunigung


In einer Welt, die nie schläft, ist Entschleunigung revolutionär. Wir müssen uns Zeit nehmen, um wirklich präsent zu sein. Dabei können Techniken aus dem Bereich der Achtsamkeit, wie Meditation oder bewusste Atmung Wunder wirken. Sie geben uns die Möglichkeit, die ständigen Unterbrechungen unseres hektischen Alltags zu durchbrechen und wieder in Kontakt mit uns selbst zu treten.


Tipps zur Befreiung aus der FOMO-Falle


Prioritäten setzen: 

Jep, Du kannst nicht alles haben. Und das ist in Ordnung. Identifiziere, was Dir wirklich wichtig ist und fokussiere Dich darauf.


Soziale Medien-Diät: 

Versuche, Deine Zeit auf sozialen Netzwerken zu begrenzen. Aus den Augen, aus dem

Sinn, oder?


Innere Aufmerksamkeit:

Anstatt Dich darauf zu konzentrieren, was Du verpassen könntest, versuche, den Moment

zu genießen.


Echte Beziehungen pflegen: 

Qualität vor Quantität, Leute. Eine tiefe, erfüllende Beziehung ist oft mehr wert

als tausend flüchtige Bekanntschaften.


Selbstfürsorge: 

Manchmal ist ein Abend mit einem guten Buch und einer Tasse Tee alles, was Du brauchst.


Der gesellschaftliche Druck hinter FOMO


In der Summe lässt sich sagen: FOMO ist keine zwangsläufige Lebensbedingung. Es ist eine Gewohnheit, die wir uns angeeignet haben. Und wie jede Gewohnheit lässt sie sich auch ändern. Du sehnst Dich nach einem Leben, das von innerem Gleichgewicht und Vitalität geprägt ist?


Da kommen wir ins Spiel!

Unser Kurs „Automatic Resource Activation (ARA©)“ hat präzise Techniken, um Dir ein Leben in Balance näherzubringen.


In einer Welt, in der die FOMO-Falle an jeder Ecke lauert, ist es an der Zeit, bewusst gegen den Strom zu schwimmen.

Bist Du bereit? Dann teile Deine Erfahrungen mit uns.







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